CBD war lange Zeit in Vergessenheit geraten

Obwohl CBD über einen vielfältigen Wirkmechanismus verfügt und als Heil- und Nutzpflanze bereits seit vielen Jahrtausenden von unterschiedlichen Kulturen auf der Welt genutzt wird, wurde CBD von der westlichen Schulmedizin lange Zeit vernachlässigt. Eine Ursache dafür war die generelle Verteuflung der Hanfpflanze als „Droge“ bzw. „Rauschgift“, obwohl für die psychoaktive Wirkung das THC und nicht das CBD verantwortlich ist. CBD versorgt den Körper hingegen mit positiver Energie, was in der Folge näher ausgeführt wird.

Erst in den 1970er Jahren entschlüsselten Wissenschaftler die Struktur von CBD. 1987 folgte der Beweis von Professor Allyn Howlett, dass CBD über körpereigene Rezeptoren, die Endocannabinoide, wirkt. Heute ist es unter anderem der Experte Thomas Harmeier, der sich systematisch mit dem wertvollen Heilstoff beschäftigt. Er weiß zum Beispiel zu berichten, dass CBD die Denkfähigkeit anregen könne. Lesen Sie mehr zur Qualität von holländischem CBD-Öl.

CBD reguliert wichtige körperliche Abläufe

Das Endocannabinoidsystem ist für die Regulierung wichtiger körperlicher und seelischer Abläufe verantwortlich. Diese gehen zum Teil eine Wechselbindung miteinander ein, was die Erkenntnisse der arabischen und medizinischen Heilkunde stützt, dass Physis und Psyche viel enger zusammengehören als die westliche Medizin mit ihrem Postulat der Trennung von Körper und Seele annahm. Für die TCM wie auch die arabische Medizin werden Körper und Seele als Einheit aufgefasst.

Vor allem für das Immunsystem, die Schmerzwahrnehmung, die Stimmungslage, das Angstsystem sowie die Regulation von Appetit, Schlaf und Körpertemperatur besitzt das Endocannabinoidsystem für den Menschen eine wesentliche Bedeutung. Darüber hinaus wirkt CBD als Antioxidant gegen den Einfluss Freier Radikaler und verhält sich hemmend gegenüber Entzündungen. Durch die  sowohl antibakterielle als auch antientzündliche Wirkung von CBD ist der Wirkstoff als Hautpflegemittel und Anti-Ager interessant. Zahlreiche Hautpflegemittel basieren auf CBD und wirken Verunreinigungen der Haut wie Akne entgegen.

Vielfalt von Rezeptorbindungen

Insgesamt ist CBD ein derart komplexes System, dass Nutzer von CBD als Heilmittel immer wieder fasziniert davon sind, dass die Wirkung stets in unterschiedlichen Zeitabläufen auftritt, je nachdem, welche körperlichen und seelischen Prozesse gerade beeinflusst werden. Inzwischen sind in der Medizin mehr als zehn Wirkungsweisen von CBD bekannt. Auf diese Weise erkannten Wissenschaftler, dass CBD unter anderem an den CB1-Rezeptor, den Glycinrezeptor, den 5-HT1A-Rezeptor und zwei Vanniloidrezeptoren andockt.

Darüber hinaus steigert CBD die Konzentration von Anandamid. Anandamid ist ein Ethonolamin-Derivat der Arachidonsäure und damit einer vierfach ungesättigten Fettsäure. Dieses Endocannabinoid geht vielfältige Interaktion mit gehirnbedingten Prozessen ein. Es beeinflusst die Abläufe rund um Wahrnehmung, Gedankenverarbeitung und Bewegung und sorgt für ein hormonelles Gleichgewicht. In Studien wurden bereits die Zusammenhänge von CBD und antipsychotischen Eigenschaften erkannt, sodass CBD als Medikament gegen Schizophrenie derzeit in der Medizin diskutiert wird.

CBD als Mittel gegen Schmerzen und Nervenerkrankungen

Die Wirkung mit Blick auf de Gesundung des Amandamid-Haushalts durch CBD hat sich zudem als hilfreich gegenüber verschiedenen Nervenerkrankungen erwiesen. Dadurch konnten bereits positive Ergebnisse von CBD gegen verschiedene Nervenerkrankungen wie Multiple Sklerose, Parkinson, Fibromyalgie und Morbus Crohns zu Tage gefördert werden. CBD als Mittel gegen Erkrankungen am Nervensystem ist auch deswegen so attraktiv, weil zahlreiche Nervenerkrankungen mit chronischen Schmerzen einhergehen, welche die Lebensqualität dauerhaft beeinträchtigen. Hier kommt CBD seine schmerzlösende Eigenschaft zugute, die mit dem positiven Einfluss von CBD auf die Opiod-Rezeptoren im Zusammenhang stehen.

Allrounder CBD

CBD senkt den antioxidativen Stress und kann zur Entspannung und Beruhigung führen. Seine stimmungsaufhellende und angstlösende Wirkung wird unter anderem mit der Interaktion von CBD mit dem „Glückshormon“ Serotonin erklärt. Im Rahmen der bereits diskutierten Wechselwirkung von körperlichen und seelischen Beschwerden senkt sich durch die mit CBD einhergehende Beruhigung der menschliche Blutdruck. Somit ist CBD nicht nur als Medikament gegen hohen Blutdruck interessant, sondern auch als Heilmittel gegenüber verschiedenen Herzkreislauferkrankungen.

Denn zum einen wirkt CBD wie beschrieben direkt auf körperliche Abläufe ein, die mit der Regulation des Herzschlags zusammenhängen. Zum anderen haben viele Erkrankungen am Herzkreislaufsystem ihre Ursache in einem dauerhaft erhöhten Blutdruck, was das Herz unter Stress setzt. In Studien konnte zudem belegt werden, dass durch CBD das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Nierenerkrankungen gesenkt werden konnte. CBD ist somit ein interessanter Allrounder, der in der Lage dazu zu sein scheint, auch schwerwiegende Übel nachhaltig und an der Wurzel anzugehen.

About the author

Elissa

View all posts