Kinder zum Lernen motivieren: Mit diesen Tricks klappt es auch ohne Nachhilfe mit guten Noten

Je kleiner die Kinder, umso mehr Anleitung benötigen sie noch beim Lernen. Bei größeren Schülern kann es durchaus ausreichend sein, einen gut strukturierten Arbeitsplatz für den Nachmittag gemeinsam zu erarbeiten. Natürlich dürfen auch freie Zeiten nicht zu kurz kommen. Gerade vor wichtigen Tests und Klausuren haben deutsche Schüler jedoch in vielen Fällen kaum noch Zeit für andere Dinge, außer sich für die Schule vorzubereiten. Dabei bringt das kurzfristige Lernen gar nicht so viel. Schließlich soll der Nachwuchs ja für’s Leben lernen und dabei nicht nur für Schule arbeiten. Wichtig ist es, von Anfang an am Ball zu bleiben, auch, wenn die Kinder größer werden und lieber ihre eigenen Wege gehen möchten. Merken sie, dass schlechte Noten oder Nicht-Leistung den Eltern im Grunde genommen egal sind, arbeiten Schüler von Haus aus wenig motiviert mit und vertrödeln ihre freie Zeit am Nachmittag lieber mit Videospielen, anstatt die Nase ins Schulbuch zu stecken. Belohnung und Bestrafung: Sinnvoll im heutigen Zeitalter? Anders als noch vor 50 Jahren regeln die weltweit gültigen Kinderrechte heute, dass Kinder nicht mehr körperlich gemaßregelt werden sollen. Früher war es durchaus üblich, dass der Lehrer Störenfriede mit einem Rohrstock auf die Finger prügelte, auch Ohrfeigen und andere körperliche Übergriffe auf die Schüler standen auf der Tagesordnung. Heute gibt es andere Möglichkeiten der Lehrkräfte, störende Schüler zu bestrafen. In einigen Bundesländern ist es aufgrund der allgemeinen Aufsichtspflicht theoretisch verboten, Schüler vom Unterricht auszuschließen und Störenfriede aus dem Klassenzimmer zu schicken. Dies umgehen Lehrer dann mit einem einfachen Trick, indem sie die Schüler von außen die Türklinke herunterdrücken lassen, damit deren Anwesenheit zu jeder Zeit überprüft werden kann. Sie können sich für zu Hause ein Belohnungssystem für gute Leistungen ausdenken, das jedoch unabhängig von Schulnoten funktionieren sollte. Vielmehr sollten Sie freiwillige Eigentätigkeiten der Kinder am Nachmittag belohnen, auch wenn das selbstständige Lernen nicht für die erhoffte 1 ausgereicht haben sollte. Vielen Eltern ist es bis in hohe Klassenstufen problemlos möglich, selbst mit den Kindern die Schulaufgaben noch einmal am Nachmittag durchzugehen, ohne etwas nicht zu verstehen. Bei dieser Gelegenheit wiederholt das Kind alles Gelernte und festigt sein Wissen. Gleichzeitig sollte es auch immer ruhige Arbeitsphasen geben, in denen Kinder selbstständig und zügig die gestellten Aufgaben bearbeiten. Für einen Test in der Schule stehen bis zu 45 Minuten Bearbeitungszeit zur Verfügung, bei einer Klausur kann es auch einmal doppelt so viel Zeit sein. Wer Probleme hat, diese Zeiten einzuhalten, kann am Nachmittag mit Unterstützung der Familie an seinem Zeitmanagement arbeiten. Eigene Auszeiten nicht vergessen bei aller Fürsorge für den Nachwuchs Damit der eigene Kopf frei bleibt und es nicht ständig zu Streitereien um die Hausaufgaben kommt, sollten Erwachsene regelmäßig Pausen einlegen, in denen die Kinder alleine Aufgaben bearbeiten. In dieser Zeit können zum Beispiel die besten 2019 getestete Spielautomaten gezockt werden, oder ein gutes Buch gelesen werden. Sind die Hausaufgaben oder Zusatzaufgaben als Vorbereitung für wichtige Tests dann gemeinsam oder in Stillarbeit erledigt, sollte für die ganze Familie eine Premium-Zeit folgen. Dabei kann man etwa gemeinsam ein Eis essen gehen, eine kleine Radtour unternehmen, ins Schwimmbad fahren oder sonst etwas Tolles zusammen erleben, das allen Spaß macht. Warum Belohnungen wichtig sind für die Motivation Wenn sich der Nachwuchs darauf verlassen kann, dass auf Phasen der aktiven Anstrengung immer auch eine tolle Belohnung folgt, macht das Lernen einfach viel mehr Freude und kommt vor allem auch einmal zum Ende. Fehlt diese stärkende Bestätigung am Ende einer Lernphase, können manche Kinder den ganzen Nachmittag am Schreibtisch vertrödeln, ohne wirklich mit dem Bearbeiten der gestellten Aufgaben voranzukommen. Für Kinder jeden Alters ist es wichtig, dass das eigene Tun einen Sinn hat – auch wenn sich nicht immer sofort erschließt, warum die Fliehkraft nun genau für verschiedene Körper ausgerechnet werden muss. Hier ist die Kreativität der Eltern gefragt. In einigen Familien macht man es sich ganz leicht mit der Belohnung und verschenkt einfach Geld für gute Noten, nicht nur im Zeugnis. Dies kann für manche Kinder tatsächlich ein riesen Ansporn sein, einige Eltern hegen jedoch Zweifel an einem derartigen Kaufen von Leistungen und bedenken dabei nicht, dass sie ja auch für ihre Arbeit bezahlt werden.

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